Dienstag, Februar 24, 2009

Verkaufszahlen von "Atlas Shrugged" steigen in der Krise

In Deutschland steigen die Verkaufszahlen von Karl Marx "Das Kapital" an. Ob die Amerikaner auch eine gesteigerte Lust auf diese Schwarte verspüren, ist mir nicht bekannt, aber erfreulicherweise steigen dort die Verkaufszahlen von "Atlas Shrugged" in der Krise stark an: In der ersten sieben Wochen des Jahres 2009 wurden dreimal so viel Exemplare von Ayn Rands Roman verkauft wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das läge an den "unheimlichen Ähnlichkeiten" zwischen dem Handlungsablauf des Romans und den Ereignissen dieser Tage, meint Yaron Brook vom Ayn Rand Institute. "Ayn Rand verstand und identifizierte die tieferen Ursachen der Krise, der wir ausgesetzt sind, und sie lieferte in 'Atlas Shrugged' eine prinzipielle und praktische Lösung in Übereinstimmung mit den amerikanischen Werten", fügt Brook hinzu.

4 comments:

Anonym hat gesagt…

Gab es eigentlich mal eine Begegnung zwischen Miss Rand und Herr von Mises?

Wolfgang hat gesagt…

Kann ich so nicht sagen. Sie kannte Ludwig von Mises, aber ob es direkt zu einem Treffen gekommen ist...

Sascha hat gesagt…

Was ein Treffen angeht, weiß ich nicht Bescheid, aber Mises hat Atlas Shrugged gelesen und Rand einen enthusiastischen Brief geschrieben. Das Mises Institute hatte mal einen ungewöhnlich wohlwollenden Artikel darüber online.

Wolfgang hat gesagt…

Ja, über diesen Brief habe ich auf dem Blog auch schon berichtet:

http://objektivismus.blogspot.com/2006/03/als-ludwig-von-mises-ayn-rand-schrieb.html